Dienstag, 24. Juli 2012

Inflation und Deflation

Stellen Sie sich ein Auto vor, bei dem man nur Vollgas geben kann, oder vom Pedal ganz weg geht. Und stellen Sie sich vor, Sie müssten sich für mehrere Jahre für eines der beiden entscheiden. Gute Fahrt! kann ich da nur sagen. Schon unsere ersten Autohersteller hatten bessere Modelle.

Aber unser derzeitiges Geldsystem ist genau so ein Konstrukt! Haben wir Inflation, wird die Wirtschaft immer schneller und überhitzt, die Zinsen und Preise steigen ständig und man muss kaufen, weil ein Franken von heute in zehn Jahren nicht mehr viel wert ist. Man muss ständig für höhere Preise, Löhne oder Renten kämpfen um überleben zu können. Und obwohl die Zinsen bereits hoch sind, muss man das System mit noch höheren Zinsen ausbremsen, was früher oder später in einer Deflation endet.

Aber damit kommen wir vom Regen in die Traufe, denn ein Inflation ist immer noch besser als eine Deflation:

In einer Deflation sinken die Preise, speziell die Immobilien verlieren an Wert. Niemand will mehr kaufen, denn morgen könnte es noch günstiger sein, und der Markt kommt zum erliegen. Man versucht zwar mit einer lockeren Geldpolitik Geld in den Markt zu pumpen um wieder eine Inflation zu erreichen, aber irgendwie kommt das Geld nicht bei den Verbrauchern an. Mit anderen Worten es gibt weniger Arbeitsstellen und die Löhne sinken eher als dass sie steigen und somit wird noch weniger gekauft.

Wenn man die Zinsen als Gaspedal betrachtet – und damit will man in der Tat die Geldumlaufgeschwindigkeit steuern und tut es mehr oder weniger erfolgreich auch – erkennen wir das Paradox, dass man ein zu schnell fahrendes Auto mit noch mehr Bleifuss bremsen muss, und ein nicht oder zu langsam fahrendes mit noch weniger Gas beschleunigen will.
Die Zentralbanken haben die Zinsen auf historische Tiefstwerte gedrückt und geben den Geschäftsbanken Geld ohne Ende, siehe Quantitative Lockerung, siehe Null-Zins-Politik (Deflation)   

Trotzdem, hüben wie drüben wurden damit die Probleme nicht gelöst.

Wünschenswert wäre ein System mit dem man einen Motor auf einer gewünschten Tourenzahl laufen lassen könnte. Verstehen Sie, etwas wie ein Tempomat, womit man eine gewünschte Geschwindigkeit fahren kann.

Mit einer Geldumlaufsicherung haben wir ein Tempomat! Und will man die Geschwindigkeit erhöhen, verlangt man ein paar Promille mehr und umgekehrt etwas weniger. Man kann es sehr fein dosieren.

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Donnerstag, 19. Juli 2012

Geldumlaufgebühr? - Um Himmelswillen!

Ist ein Geldsystem mit Umlaufgebühr nicht furchtbar kompliziert? Oder ist es sogar unmöglich, dies in die Praxis umzusetzen? Wie soll ich den Wert einer Banknote bestimmen, die bereits 4 Jahre und 3 Monate im Umlauf ist? Muss ich nun ständig mit einem Taschenrechner herumlaufen und Rechenaufgaben lösen?

Nein, so kompliziert ist es nicht. Man könnte einfach festlegen, dass eine Banknote vom Ausgabemonat an 24 Monate gültig ist. Der in jedem dieser 24 Monate gültige Wert könnte dann zum Beispiel auf der Rückseite aufgedruckt werden.

Hierzu ein anschauliches Beispiel:


               minus 0.50:                        minus 0.5%: 

Juni    SFr.100.00                  100.00
Juli    SFr. 99.50                   99.50
Aug     SFr. 99.00                   99.00
Sept    SFr. 98.50                   98.51
Okt     SFr. 98.00                   98.01
Nov     SFr. 97.50                   97.52
Dez     SFr. 97.00                   97.04
Jan     SFr. 96.50                   96.55
Feb     SFr. 96.00                   96.07
März    SFr. 95.50                   95.59
April   SFr. 95.00                   95.11
Mai     SFr. 94.50                   94.64
Juni    SFr. 94.00                   94.16
Juli    SFr. 93.50                   93.69
Aug     SFr. 93.00                   93.22
Sept    SFr. 92.50                   92.76
Okt     SFr. 92.00                   92.29
Nov     SFr. 91.50                   91.83
Dez     SFr. 91.00                   91.37
Jan     SFr. 90.50                   90.92
Feb     SFr. 90.00                   90.46
März    SFr. 89.50                   90.01
April   SFr. 89.00                   89.56
Mai     SFr. 88.50                   89.11

Danach wird die Banknote eingezogen resp. man kann sie bei einer Bank in neues Geld umtauschen. 24 Monate ist ein hohes Alter für solche Banknoten, denn sie würden besonders arg strapaziert, da man ja eine hohe Umlaufgeschwindigkeit erreichen will. Die Differenz zwischen der vereinfachten aber inkorrekten Methode, jeden Monat vom ursprünglichen Ausgabewert weitere Fr. -.50 abzuziehen und der korrekten Methode, jeweils 0.5% von demjenigen Wert abzuziehen, den sie im Vormonat hatte, beträgt bei 24 Monaten gerade mal 61 Rappen.

Auch sollte auf den Banknoten ein Strichcode aufgedruckt sein, damit man sie an einer Kasse scannen kann und die unterschiedlichen Werte nicht einzeln von Hand eintippen muss.

Findet man eine alte Banknote, aus welchen Gründen auch immer sie liegen geblieben ist, kann man sie immer noch bei einer Bank eintauschen. Für eine 10-jährige Hunderternote würde man immerhin noch Fr. 55.07 erhalten.

Sie mögen nun denken, dass Sie mit diesem System viel Geld verlieren, aber dem ist nicht so. Machen wir doch schnell einen Test: Leeren Sie Ihre Taschen und zählen Sie, wie viel Bargeld Sie jetzt, gerade jetzt, auf sich tragen. Dazu kommt vermutlich noch etwas Geld, das auf einem Konto geparkt ist und sofort verfügbar wäre, da es keiner Kündigungsfrist unterliegt. Beides zusammen dürfte irgendwo zwischen Fr. 1000.- bis 5000.- betragen. Die Umlaufgebühr, resp. der reale Wertverlust würde bei einer Summe von Fr. 5000.- monatlich lediglich Fr. 25.- betragen. Davon kann man sich nicht viel kaufen, oder? Sie sehen also, dass sich der Staat mit einer solchen Umlaufgebühr keinesfalls eine goldene Nase verdient.

Siehe auch Selbstregulation, Einkommens- und Mehrwertsteuern

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Donnerstag, 12. Juli 2012

Griechenland


Kann man Griechenland retten? Ja. Der einfachste Weg ist den Gläubigern zu sagen, es gibt keine Zinsen mehr, es werden nur mehr Schulden zurückbezahlt. Ohne Zins und Zinseszins zahlen zu müssen haben die Griechen wieder Freiraum.

Die Geldhäuser in Frankreich und Deutschland würden zwar aufschreien - aber als Gläubiger sind sie verantwortlich für die Kredite, die sie gegeben haben.

Ein weiterer Schritt ist sofort eine Geldumlaufgebühr einzusetzen. Innert kürzester Zeit würden all die gehorteten Gelder in Umlauf kommen und einen starken Aufschwung verursachen.

Die geplante Rettung ist ja nicht, dass man Griechenland Geld schenkt, sondern dass sie weitere Schulden machen können. Dies ist in etwa so, als ob man ein Feuer mit Dieselöl löschen wollte.

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Dienstag, 10. Juli 2012

Was muss getan werden?

Diese Welt bewohnen wir, sie gehört daher uns allen. Sie gehört nicht allein den Banken und ähnlichen Institutionen. Und wir selbst, die Menschen, gehören ihnen schon gar nicht. Das wäre Sklaverei!

Es sind zur Hauptsache die Banken, die mit den von ihnen geschaffenen komplexen und miteinander verzahnten Geldsystemen grosses, wirklich grosses Unheil über die Menschheit gebracht haben, einschliesslich der Finanzierung von Kriegsmaterial und Kriegen!

Was können Sie tun?

Verbreiten Sie diese Seite!

Lernen Sie mehr über dieses Thema!

Im Alles-Schall-und-Rauch-Blog ist ein aufschlussreiches Interview aufgezeichnet worden. Überhaupt ist jener Blog sehr informativ.

Falls Sie Anwalt sind oder das nötige Know-how haben, so entwerfen Sie eine Initiative auf der Grundlage dessen, was ich dazu geschrieben habe!

Sprechen Sie mit Leuten darüber. Tragen Sie diese Informationen an die Politiker heran, die Sie gewählt haben oder wählen werden!

Es gibt viele Möglichkeiten.

Wir, die Erwachsenen sollten damit beginnen, uns gegen die unterdrückerischen Machenschaften der Finanzwelt zu wehren – bevor es unsere Kinder tun.

Schauen Sie sich dieses Video an:



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Grundstücksteuer und andere Steuern

Die Gemeinden, die Kantone und der Bund sollen ihre Einnahmen über eine Grundstücksteuer erheben. Ein Quadratmeter in einer beliebten Stadt mit guter Infrastruktur kostet massiv mehr, als ein Quadratmeter in irgend einem abgelegenen Dorf.

Mineralöl und deren Produkte, sowie andere Energieträger sollen besteuert werden. Road Pricing und Autosteuern sind ebenfalls zu erheben. Auch Schienenabgaben.

Ebenfalls kann Alkohol, Tabak etc. weiterhin besteuert werden.

Jegliches Land muss besteuert werden und dies unabhängig davon, wie es verwendet wird oder bebaut ist. Nur die relative Qualität zählt. Dies verhindert, dass mit Boden spekuliert wird oder dass Land der Nutzung entzogen wird.

Siehe auch Einkommens- und Mehrwertsteuer


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Einkommensteuern und Mehrwertsteuern


Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer müssen abgeschafft werden, weil damit jeder Aktionszyklus bestraft und dadurch die Wirtschaft gebremst wird. Mit anderen Worten ausgedrückt spart man mit allem, was man nicht macht, Steuern. Das kann’s ja nicht sein.

  • Die Erhebung von Steuern verlangt zwangsläufig nach einer starke Kontrolle des Einzelnen und was er Jahr aus, Jahr ein alles tut.
  • Um Gerechtigkeit zu schaffen, müssen immer mehr Gesetze erlassen und die Strafen erhöht werden.
  • Einkommens- und Mehrwertsteuer verlangen über Gebühr viel Administration bei Unternehmen, Geschäften und von den Behörden, was entsprechend  viel kostet.

Auch werden deswegen gigantische Geldbeträge ins steuergünstigere Ausland transferiert.

Bargeld

Bargeld stellt die Grundlage des Geldes dar. Bargeldlose Geldtransaktionen müssen mit physikalischen Geld bei den entsprechenden Banken hinterlegt sein.

Bargeld darf unter keinen Umständen abgeschafft werden.

Gold, Silber und dergleichen sind kein Geld sondern Güter und dürfen nach belieben gesammelt und gehortet werden.

Siehe auch Sparen, Zeck des Geldes

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Braucht es Banken?


Es braucht Banken, um Geld in grösseren Mengen bereitstellen zu können. Die Gebühren und Zinsen werden durch den Markt reguliert.

Siehe auch Sparen

Banken ist es strengstens untersagt, Kreditschöpfung zu betreiben. Kreditschöpfung im Allgemeinen ist strengstens untersagt.

Siehe auch Wie wird heute Geld erschaffen?

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Braucht es die Nationalbank?


Nein. Eigentlich wäre es ihre Aufgabe, Inflation zu verhindern, sie macht aber das Gegenteil, indem sie Monat für Monat Milliarden an neuem Geld druckt.

Auch andere Zentralbanken wie die EZB oder die FED braucht es nicht. Gemäss ihren eigenen Aussagen wollen auch sie Inflation.


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Wie wird heute Geld erschaffen?


Als Beispiele hier zwei ganz unterschiedliche Methoden, die im Grunde dasselbe bewirken:

a) Die Schweizerische Nationalbank druckt es einfach,  ebenso die EZB, die FED und andere Zentralbanken. Jahr für Jahr ist mehr Geld im Umlauf. Derzeit werden gigantische Mengen gedruckt und in Umlauf gebracht.

b) Geschäftsbanken, wie es allein in der Schweiz Dutzende gibt, können einfach Kredit gewähren. Sie müssen bloss eine minimale Reserve von 8% der Kredite in der Kasse haben. Mit anderen Worten können sie für Fr. 1.-  einen Kredit von Fr. 12.50 gewähren. Somit ‚erschaffen‘ auch sie Geld.

Geschäftsbanken in den U.S.A. benötigen nur eine minimale Reserve von 4% und können daher aus $ 1.- sogar $ 25.- machen.

Derzeit gibt es ernsthafte Bemühungen, die Banken zu verpflichten, diese Reserven auf bis zu 19% zu erhöhen.

Beide Beispiele zeigen Methoden, die gang und gäbe sind und mit denen aus Nichts Geld gemacht wird. Dies gehört per Gesetz verboten. Es verletzt die grundlegende Annahme dessen, was ‚Recht‘ bedeutet.


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Geldmenge

Die Geldmenge ist klar definiert und bleibt von Jahr zu Jahr gleich. Wenn im Jahre 2012 z.B. 50 Milliarden Franken in Umlauf sind, sind es im Jahre 2050 immer noch genau 50 Milliarden Franken.

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Sparen


Sparen muss möglich sein und ist möglich. Aber nicht mit Bargeld, sondern indem man die zu sparende Geldsumme ausleiht und dies vertraglich festhält (Darlehensvertrag). Dies bedeutet, dass ein ausgeliehener Betrag von Fr. 1000.- noch immer einen Wert vom Fr. 1000.- hat, wenn man ihn z. B. in 10 Jahren zurück erhält. Die Umlaufsicherungsgebühr (monatliche Entwertung um 0.5%) würde in dieser Zeit der Empfänger ‚bezahlen‘ müssen, aber nur wenn er das Geld nicht möglichst schnell einsetzt.


Zinsen zu nehmen oder anzubieten ist zwar beliebt, Zinsen repräsentieren aber keine Produktionsleistung und sind aus diesem Grund nicht wirklich gerechtfertigt. Oder haben Sie schon einmal Münzen oder Banknoten gesehen die ‚arbeiten‘, wie uns die Banken weismachen wollen?




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Geldumlaufgeschwindigkeit


Geld muss fliessen. Je schneller das Geld fliesst, desto besser geht es der Wirtschaft und damit uns allen. Fliesst kein Geld oder fliesst es nur langsam, reden wir von Krise oder Depression.

Dazu eine funktionierendes Modell:

Geld wird mit einer Art monatlichen ‚Umlaufsicherungs-gebühr‘ (Entwertung) belegt und bleibt dadurch in stetem Umlauf. Ein Satz von 0.5% ist meines Erachtens ideal. Konkret heisst dies, dass eine Banknote mit einem Nominalwert von Fr. 100.- im Ausgabemonat im darauffolgenden Monat nur noch Fr. 99.50 Wert ist.


Mit dieser monatlichen Entwertung würde die Geldzirkulation sichergestellt. Alle Banknoten würden dieser Gebühr unterliegen.


Jeden Monat würden die Geldentwertung von 0.5% kompensiert, indem vom Finanzdepartement des Bundes dementsprechend Geld nachgedruckt und wieder in Umlauf gebracht würde, sodass die Geldmenge wertmässig stabil bleiben würde. Der daraus entstehende Gewinn würde dem Bund zufallen.


Münzen würden dieser Umlaufsicherungsgebühr nicht unterliegen. Allerdings sollte per Gesetz niemand verpflichtet sein, mehr als 5 Münzen gleichen Wertes oder Münzen im Gegenwert von mehr als Fr. 20.- entgegen zunehmen.



Siehe auch Zweck des Geldes

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Zweck des Geldes


Was ist der grundlegende Zweck von Geld?

Geld macht den gegenseitigen Tausch von Waren und Dienstleistungen einfacher oder ermöglicht ihn überhaupt erst.

Direkter Tauschhandel funktioniert höchstens dann, wenn beide das ihnen Angebotene wollen oder zumindest gebrauchen können. Sie möchten zum Beispiel Kartoffeln ab Hof kaufen, der Bauer hat aber keine Verwendung für Ihre selbst produzierten Backwaren, die Sie ihm dafür anbieten. Da kommt das Geld als neutrales Tauschmittel ins Spiel.

Ein weiterer Zweck des Geldes ist es, damit den relativen Wert einer Ware oder Dienstleistung festzulegen. Wieviel Backwaren wiegen z. B. den Wert von 1 kg Kartoffeln auf (Herstellungsaufwand, Qualität)?

Geld als solches dürfte im Grunde nicht zum sparen oder anhäufen von Vermögen verwendet werden. Dies müsste unter allen Umständen verhindert werden, da dadurch seine Zweckbestimmung vereitelt würde.

  
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